Über die DCA

Geschichte der DCA

Seit 2005 bietet der ÖAMTC in seinen Fahrtechnikzentren Drifttrainings für sportlich orientierte Autofahrer an. Die Teilnehmerzahlen bei diesem beliebten Training sind stark steigend – mittlerweile haben bereits über 3.000 Teilnehmer ein Drifttraining absolviert.

Aufgrund der großen Nachfrage veranstaltet der ÖAMTC seit 2006 jährlich auch eine Drift-Challenge am Wachauring in Melk, die sowohl national als auch international bekannt ist. Der Ruf nach der neuen Motorsport-Art "Driften" wurde immer lauter. Der ÖAMTC hat darauf reagiert und übernahm nun auch in diesem Bereich die Vorreiterrolle.

Basierend auf diesem Know-How, hielt der ÖAMTC 2008 in Zusammenarbeit mit der OSK (Oberste nationale Sportkommission für den Kraftfahrsport) erstmals eine eigene Driftmeisterschaft ab. Mit der "DUNLOP Drift Challenge Austria 2008" wurde Driften auch in Österreich offiziell anerkannte Motorsportart. Das Ziel, den Aktiven eine eigene Plattform zu geben, auf der sie sich den Fans und den Sponsoren präsentieren können, wurde erreicht.

Grundsätzliches

Drift Challenge Austria, Drift Staatsmeisterschaft, DCA-Trophy´s ...?

Die Drift Challenge Austria ist eine der wenigen Drift-Serien in Europa, in deren Rahmen auch die offizielle Staatsmeisterschaft ausgetragen wird ...

d.h. bei den sechs Läufen werden pro Fahrzeug-Kategorie (also 4Wd- und 2Wd) Staatsmeisterschaftspunkte vergeben. Der Fahrer mit den meisten Punkten am Jahresende wird österreichischer Drift Staatsmeister in seiner Kategorie. Es gibt also zwei Staatsmeister, einen für 4 Wd Fahrzeuge und einen für 2 Wd Fahrzeuge.

Zusätzlich gibt es eigene "kleine" Meisterschaften für jene Klassen, die aufgrund des geringeren Hubraums (weniger Leistung) eher weniger Chancen auf den Meistertitel haben. Es handelt sich dabei um die DCA-Trophy´s für die Klassen S1, R1, S2, und S3. Auch für diese gibt es pro Lauf Punkte und die Fahrer mit den meisten Punken am Ende der Saison erhalten den Titel "Sieger der DCA-Trophy, Klasse X".

In der Praxis hat sich dieses System "große" und "kleine" Meisterschaften sehr gut bewährt, denn sie garantieren Spannung in allen Klassen. Sowohl die Staatsmeister als auch die Trophy-Sieger werden am Jahresende bei der großen OSK-Siegerehrung geehrt!

Bewertung

Erklärung Bewertung in der DCA:

Die Bewertung in der Dca setzt sich aus 2 Faktoren zusammen. Zum Einen die subjektive Jurybewertung und zum Anderen aus einer ermittelten Rundenzeit.

Beide Faktoren zusammen ergeben Punkte die zur Ranglistenbildung für jeden Lauf herangezogen werden.

Ein Dca Lauf besteht aus 3 Wertungsrunden die fürs Ergebnis zählen.

Untergrund bewässert

Warum wird bei der DCA "bewässert" gedriftet?

Das Besondere an den Drift-Strecken in den ÖAMTC Fahrtechnik Zentren ist, dass nicht auf trockener Fahrbahn, sondern auf durchgehend bewässertem Asphalt, gefahren wird. ...

Dies hat folgende Vorteile:

1.) Es ist umweltfreundlicher, da unnötiger Reifenqualm und lautes Reifenquietschen vermieden werden. Damit ist es auch familienfreundlicher, denn Eltern müssen keine Angst davor haben, dass ihre Kinder den unangenehm riechenden Reifenqualm einatmen.

2.) Durch die Bewässerung reduziert sich der Reifenverschleiß erheblich und damit auch die finanzielle Belastung für die Teilnehmer. Durch den geringeren Reibwert haben auch Fahrer leistungsschwächerer Autos gute Chancen auf den Meistertitel in ihrer Kategorie bzw. den Trophy-Sieg in ihrer Klasse.

3.) Nicht nur finanziell ist das Nass-Driften also ein Vorteil, auch logistisch. Denn die Fahrer kommen mit ein bis zwei Reifensätzen pro Rennwochenende aus. Beim Trocken-Driften braucht man im Vergleich dazu an einem Wochenende einen ganzen Bus voller Reifen.

Mehrere Umfragen unter den aktiven DCA-Piloten haben ergeben, dass die Mehrheit auch in Zukunft lieber weiter auf bewässerter Fahrbahn driften möchte. Auch sportlich gesehen ist das Driften auf nasser Strecke für die Fahrer wesentlich herausfordernder als am Trockenen.

Lizenzpflicht

Da es sich bei den DCA-Läufen um Staatsmeisterschaftläufe müssen Teilnehmer natürlich über eine gültige Motorsportlizenz inkl. Versicherung verfügen ...

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

1.) Jahreslizenz:

Empfohlen für Fahrer, die an mehr als drei DCA-Läufen oder anderen Motorsportarten (z. B. Slalom oder Rundstrecken-/Bergrennen) teilnehmen möchten. Dafür muss vor Saisonbeginn ein Lizenzantragsformular ausgefüllt und mit einem Passfoto an die OSK geschickt werden. Ein wichtiger Teil des Formulars ist auch eine Arzt-Unterschrift+Stempel. D.h. der Hausarzt muss bestätigen, dass man körperlich zum Motorsport fähig ist. Für Teilnehmer über 50 Jahre gelten diesbezüglich strengere Bestimmungen.

2.) Tageslizenz:

Fahrer, die an weniger als drei DCA-Läufen teilnehmen möchten, können alternativ auch eine Tageslizenz für die jeweilige Veranstaltung lösen. Diese erhält man direkt vor Ort beim Event bei der administrativen Abnahme. Aber auch auf dieses Formular ist nur mit Arzt-Unterschrift+Stempel gültig. Am Besten erledigt man das schon daheim. In Ausnahmefällen kann man auch denn Rennarzt vor Ort um eine Untersuchung bitten, wobei da natürlich immer ein gewisses Restrisiko besteht, dass er jemanden für nicht tauglich erachtet. Daher auch bei der Tageslizenz besser zum Hausarzt !

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